Evangelische
Kirchengemeinde Finsterwalde
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Ratgeber Taufe
Taufe in unserer Gemeinde
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Ratgeber Taufe
Gut aufgehoben in Gottes Hand. Dreimal rinnt Wasser über den Kopf des kleinen Kindes. Die Taufe: Sie ist die Aufnahme in die christliche Kirche. Traditionell sind es kleine Kinder, die getauft werden. Gerade bei ihnen wird deutlich, dass die Taufe ein Geschenk ist, das sich ein Mensch nicht erst verdienen muss. Eltern und Paten machen mit der Taufe deutlich: Das Kind ist in Gottes Hand gut aufgehoben - und wir wollen alles dafür tun, dass in unserem Kind der Glaube wachsen kann. Die Taufe gilt ein Leben lang. Wer als Kind getauft ist, bestätigt die Zugehörigkeit zur Kirche später bei der Konfirmation. Wer in den ersten Lebensjahren nicht getauft wurde, kann sich als Jugendlicher oder Erwachsener selbst dafür entscheiden. Gleich zu welchem Zeitpunkt im Leben: Die Taufe ist die Zusage der Liebe und Vergebung Gottes. Und damit ist sie, neben dem Abendmahl, in unserer Kirche die wichtigste heilige Handlung.
Können wir mit der Taufe warten bis unser Kind sich selbst dazu entscheiden kann?
Das können Sie. Achten Sie bei einer solchen Entscheidung aber darauf, dass Ihr Kind trotzdem Zugang zur Kirche und den christlichen Glaubensinhalten erhält. Ihr Kind kann sich später nicht für etwas entscheiden, dass es nicht kennt.
Ich bin in der Kirche. Mein Ehepartner nicht. Können wir unser Kind taufen lassen?
Selbstverständlich können Sie ihr Kind taufen lassen, wenn sie beide es möchten. Ihr Ehepartner sollte jedoch keine persönlichen Einwände gegen die Taufe - und damit auch gegen die christliche Erziehung - Ihres Kindes erheben.
Wir sind nicht in der Kirche. Können wir unser Kind taufen lassen?
Mindestens ein Elternteil soll der Kirche angehören, damit die christliche Erziehung des Kindes gewährleistet ist. Wenn beide Eltern der Kirche nicht angehören, wird die Taufe daher in der Regel aufgeschoben. In besonderen Fällen kann der Pfarrer oder die Pfarrerin vom Aufschub absehen, wenn z. B. andere Personen - etwa als Paten - an Eltern statt die Kinder erziehen und für die christliche Glaubenserziehung Sorge tragen.
Kann auch jemand Pate werden, der nicht der Kirche angehört oder ausgetreten ist?
Das ist nicht möglich. Jemanden, der keine Beziehung zur Kirche hat, kann man schlecht bitten, für eine christliche Erziehung des Kindes zu sorgen. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, verliert damit auch das Recht, Pate zu werden. In Finsterwalde hat sich aber die Praxis eingebürgert, dass auf besonderen Wunsch der Eltern auch Taufzeugen benannt werden. Ihre Namen werden mit einem Segenswunsch zusammen genannt und sie bekommen eine Urkunde. Sie können allerdings nicht während der Taufhandlung am Taufstein stehen.
Wie melde ich mich zur Taufe an?
Am einfachsten mit einem Anruf im Gemeindebüro oder bei einem der Pfarrer hier in Finsterwalde
(bzw. dem zuständigen Pfarrer). Dort wird dann der Tauftermin geklärt und ein Taufgespräch vereinbart.
Wer darf Pate werden?
In der evangelischen Kirche darf jedes konfirmierte Kirchenmitglied Pate werden. Auswärtige Paten müssen sich durch einen Patenschein ausweisen. Dieser Patenschein belegt, daß die Paten sowohl getauft als auch konfirmiert und Mitglied einer christlichen Kirche sind. Sie erhalten den Patenschein bei ihrem zuständigen Kirchenbüro.
Wann endet die Patenschaft?
In der evangelischen Kirche formal nach der Konfirmation. In der katholische Kirche endet die Patenschaft nicht.
Gibt es eine ökumenische Taufe?
Es gibt keine ökumenische Taufe. Da die Taufe zugleich die Aufnahme in eine - konkrete - Gemeinschaft ist, erfolgt sie immer innerhalb einer Konfession. Allerdings respektieren viele in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Kirchen die Taufe gegenseitig. Die Taufe ist daher einmalig und wird - auch beim Übertritt in eine andere Konfession - in der Regel nicht wiederholt.
Zwischen den Katholiken und Kirchen mit Erwachsenentaufe führt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Gespräche zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe.
Darf ich mein Kind von einem Pfarrer meiner Wahl taufen lassen?
Das ist grundsätzlich möglich, wenn gute Gründe dafür sprechen, einen anderen als den Ortspfarrer um die Taufe zu bitten. Der in Anspruch genommene Pfarrer/in ist allerdings seinerseits verpflichtet, den zuständigen Pfarrer vor der Durchführung der Amtshandlung zu informieren und die Ordnungsmäßigkeit der Amtshandlung festzustellen.
Können wir die Taufe nicht zu Hause im privaten Kreis feiern?
In der Regel wird die Taufe in einer Kirche innerhalb eines Gottesdienstes gefeiert. In Finsterwalde ist dies (fast) an jedem Samstag (zur Wochenschlussandacht) oder am Sonntag - in der Regel um 10 Uhr zum Hauptgottesdienst - möglich. Haustaufen - wie sie früher durchaus üblich waren - bedürfen einer besonderen Begründung, über die der Pfarrer entscheidet.
Wie ist das mit dem Taufspruch?
Es wäre schön, wenn sich ein Elternpaar vor dem Taufgespräch in der Bibel kundig macht, welches Bibelwort zur Taufe des Kindes als Taufspruch in Frage kommen kann. Auch der Pfarrer oder die Pfarrerin kann einen Taufspruch vorschlagen.
Im Internet gibt es auch Sammlungen von Taufsprüchen, etwa unter taufsprueche.de
In der Regel ist es ein Spruch aus der Bibel. Manche Pfarrer verwenden auch Sätze aus Gesangbuchliedern. Im Einzelfall führen Sie ein klärendes Gespräch mit Ihrem Pfarrer.
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www.crossbot.de
Internetseiten der EKD
www.ekd.de
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evangelische-jugend-fiwa.de
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